Interpretation:

Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Mit all seiner Verantwortung und werken" 

Gott hat uns die Verantwortung für seine Schöpfung übertragen.  Wir sollen  sie wertschätzen und damit so umgehen, wie Gott es sich wünscht. Als Verantwortliche für diese Erde sollen wir nach seinen Grundsätzen und Prinzipien handeln. Das bedeutet, nicht Geld und eigenes Interesse in den Mittelpunkt zu stellen, sondern das Wohl von Pflanzen, Tieren und Menschheit.  Dann leben wir nicht nur in Einheit mit der Natur, sondern auch mit Gott.  

Was ist unsere Aufgabe als Verantwortliche für diese Erde? Welche Interessen Gottes sollen wir vertreten?

 

"Ich gebe euch alles Gewächs, das Samen bildet auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin."  Gott übergibt uns die Verantwortung über die Natur und die Pflanzen, er gibt uns also die Macht darüber, wie wir mit der Natur umgehen, welche Pflanzen wir besonders fördern oder wo dies besonders nachhaltig ist.

Welche Pflanzensamen haben wir bereits aufgezogen? Welchen Sinn hatte dies? Sollte es einfach nur zu unserem Vergnügen sein oder ist unserer Umwelt damit geholfen? Wo können wir die Umwelt nachhaltig prägen, ihr vielleicht sogar helfen?

Was für Samen haben wir schon gezogen oder verbreite das die Natur weiterwächst oder welche Samen wollen wir vermehren, dass die Natur weiter gedeiht und wächst à T-Shirt aus Holzfaser

 

"Sie sollen walten" ➜ Walten wir noch oder denken wir nur noch an die Wirtschaft und das Geld?

"Euch sollen sie zur Nahrung dienen" ➜ Ist der einzige Zweck, warum es Tiere gibt, Nahrung zu sein? Nehmen wir sie als notwendige Nahrung auf? Oder konsumieren wir mehr als wir brauchen? Wie gehen wir mit den Tieren um?

Welche Pflanzen und Tiere gibt es nicht mehr? Haben wir auf sie nicht genug aufgepasst? Was ist mit unserer Verantwortung?

 

 

Call to Action:

  • "Die Erde brachte junges Grün hervor": Pflanzt was Grünes! 
  • Die Erde bringe Lebewesen aller Art hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Wildtieren der Erde nach ihrer Art. Was für Tiere haben wir heute / diese Woche / Monat /Jahr gesehen? 
  • Was braucht es um eine Pflanze wachsen zu lassen und sie zu vermehren? Was können und müssen wir dafür tun oder lassen? 
  • Aus Dunklem und Chaotischem wird Buntes, Vielfältiges und in irgendeiner Form Geordnetes
  • "Samen, die Frucht bringen" ➜ Wo können wir aus / mit etwas Kleinem etwas Großes / Wunderbares vollbringen

Interpretation:

Menschen als Herrscher*innen - wir haben die Macht erhalten, die Schöpfung zu beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir selbst Teil dieser Erde und der Schöpfung sind und nicht über anderen Lebewesen stehen.

Wir sind nicht die Krone der Schöpfung, sondern nur ein Zacken davon. 

Über Pflanzen und Tiere zu "walten": heißt das, diese zu manipulieren, hoch zu züchten, und alles, was lebt, zu schlachten? Mit den Pflanzen und Tieren so umzugehen ,wie es für uns im Moment am wirtschaftlichsten und am profitabelsten ist? 

Die Macht über die Schöpfung wurde allen Menschen gegeben. Wir alle sind für die Schöpfung verantwortlich, nicht nur Vertreter*innen der Politik und Wirtschaft. Deshalb ist es unsere Aufgabe aktiv zu werden und die Entscheidungsträger*innen daran zu erinnern, was zu tun ist. Und auch selbst können wir aktiv sein, denn selbst kleine Schritte sind Schritte!

 

 

Call to Action:

  • Geht zu einer Demonstration von Fridays for Future / einer Klimaschutzbewegung.
  • Engagiert euch in einer Klimaschutzbewegung.
  • Schreibt euren Abgeordneten jeden Tag eine Postkarte mit euren Forderungen. Nutzt dazu recyceltes Papier.
  • Schreibt eine Woche lang ein CO2 Tagebuch. Wo könntet ihr Emissionen einsparen?
  • Wie groß ist euer CO2 Fußabdruck? Rechner findest du im Netz.
  • Sammelt eine Woche lang euren Müll und sortiert diesen vor euch auf dem Boden. Wie viel Müll könntet ihr vermeiden?
  • Informiert euch über den Erdüberlastungstag.

Interpretation:

Gott schuf die Welt als Paradies für den Menschen und das Leben. Aktuell machen wir die Welt eher zu einem lebensfeindlichen Ort. Gott hat das Licht in die Welt gebracht - bringen wir sie nun zurück zur Finsternis? Wir haben die Verantwortung bekommen, die Welt zu achten und wahren, wie Gott sie wollte, und tun das Gegenteil davon. 

 

Wir könnten...

... in den Meeren schwimmen und sie zur Erholung nutzen, doch verschmutzen sie stattdessen. 

... die Schönheit der Wälder genießen, doch wir holzen sie ab. 

... die Flächen, die uns ernähren, pflegen, doch wir versiegeln sie. 

... Müll trennen und recyclen und schaffen stattdessen Mülldeponien. Wir nehmen den Tieren, Pflanzen und uns selbst den Lebensraum. 

 

Am Anfang hat Gott die Welt geschaffen und sie war gut. Bringen wir jetzt alles durcheinander? Lasst uns dankbar sein für das, was Gott uns gegeben hat und dass er es uns anvertraut hat. Lasst uns etwas machen aus der Welt, in die Gott uns gestellt hat, ohne sein Werk zu zerstören.